Aufzucht und Ausbildung


Unsere Fohlen werden bis Ende April im Stall geboren, danach auf der Weide. Die meisten kommen s im Mai direkt auf der Weide zur Welt.

Es ist uns wichtig , daß sie von Anfang an viel Kontakt zum Menschen haben, aber auch das Leben in der Herde kennenlernen. Die Herde bietet ihnen Spielkameraden, Bewegungsanreize, sie lernen die Sprache der Pferde und sich zurecht zufinden. Draussen zu sein in Wind und Wetter macht sie robust und hält sie gesund. Sie werden trittsicher und verhaltensintakt.

Unsere großen Weiden sind eine ideale Futtergrundlage für die Mutterstuten und sie geben alle reichlich Milch, so dass die Fohlen bis zum Absetzen im Herbst nicht zugefüttert werden müssen.

 

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Wir stellen unsere Fohlen auf der DQHA Ovator PegaPlus Fohlenschau vor. Wir sind stolz in jedem Jahr Fohlen unter den besten vier der Show zu haben.

In Halter werden unsere Fohlen in der Regel nicht vorgestellt, da unsere "Naturburschen" von der Weide meist keine Chance gegen die gut gefitteten Stallfohlen anderer Züchter haben. Das ist in Ordnung so, dafür sind unsere Kleinen robust und gesund und wachsen unbeschwert auf.

 

Nach dem Absetzen im Herbst mit ca. 6 Monaten kommen unsere Fohlen zur weiteren Aufzucht in einen Laufstall, wo sie in der Gruppe von ca. 10 - 20 Fohlen aufwachsen können. Ein altes Pferd sorgt dafür, daß sich die Fohlen sicher fühlen und ruhig sind. Sie bekommen nun reichlich gutes Futter, damit sie sich gut entwickeln können. Im Winter können sie täglich in der Reithalle spielen und toben.

Nun ist die richtige Zeit sie an das Hufe geben, putzen, führen, anbinden usw. zu gewöhnen.

Im nächsten Frühjahr geht es wieder raus auf die Weide - nun nach Geschlechtern getrennt. Die Jungstuten gehen in die Stutenherde, die aus Stuten aller Alterstufen besteht und die Hengste eine Herde, die aus Hengsten und Wallachen aller Altergruppen zusammengestellt ist.

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Die Jährlinge verbringen den nächsten Sommer draussen in der Herde. Sie wachsen, toben und können einfach Pferd sein. Wir holen sie im Sommerhalbjahr einmal für 2-3 Wochen zurück in den Stall und machen dort weiter Bodenarbeit mit ihnen und festigen die Grunderziehung. Dann gehen sie wieder in die Herde und leben frei.

Wenn es Herbst wird und die Weide abgefressen ist, gehen die Jungpferde in den Offenstall. Dort verbringen sie den Winter. Weiterhin den Wetterreizen ausgesetzt, mit gutem Raufutter, Mineralfutter und regelmäßiger Überwachung. Der Hufschmied kontrolliert alle zwei Monate ihre Hufe und sie werden regelmäßig gewurmt und geimpft.

Mit zwei Jahren durchlaufen sie eine weitere Einheit von 2-4 Wochen Bodenarbeit und Grunderziehung. Sie kennen und respektieren den Menschen - leben aber weitgehend frei in der Herde.

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Valentin bei der Bodenarbeit mit einer Dreijährigen

Mit frühestens drei Jahren werden unsere Pferd schonend angeritten. Wann der richtige Zeitpunkt für den Start ist, hängt von der körperlichen und mentalen Entwicklung des jeweiligen Pferdes ab. Wir gehen vom ersten Tag an viel ins Gelände und die jungen Pferde lernen kooperativ mitzuarbeiten. Reiten soll für sie eine angenehme Erfahrung sein, sie sollen dem Menschen  vertrauen und sich unter dem Sattel wohl fühlen. So wie dieses Pferd, das auf dem Foto ca. 4 Wochen unter dem Sattel ist.

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Valentin Bauer mit Schoko - auf dem Foto dreijährig nach ca. 60 Tagen reiten

Dann beginnt die Grundausbildung. Im ersten Jahr wird das Jungpferd 4-6 mal in der Woche schonend geritten. Das Training wird langsam gesteigert, damit sich das Pferd körperlich und mental an die Belastung gewöhnen kann. Es lernt die Hilfen verstehen, in natürlicher Balance zu gehen und vertrauensvoll zu lernen. Wir gehen viel ins Gelände und auf den Aussenplatz, die Halle nutzen wir nur, wenn das Wetter zu schlecht ist, um draussen zu reiten.

 

Mit vier Jahren geht es zum ersten Mal aufs Turnier und das junge Pferd wird an die fremde Atmosphäre gewöhnt und sammelt erste Erfahrungen in Jungpferdeklassen.

Dann geht das Training Schritt für Schritt weiter und das Pferd wird immer durchlässiger und vielseitiger. Je nach Talent wird es nun für spezielle Disziplinen trainiert. Das Training wird vielseitig gestaltet. Das junge Pferd bekommt im Sommer vielleicht nocheinmal eine Pause von einigen Wochen auf der Weide. Wenn irgend möglich, wird es an Rindern geritten. Täglicher Weidegang und Ausritte gehören selbstverständlich weiter zum Programm. Auch unsere Showpferde stehen täglich draussen und in der Herde - auch sie sind "nur" Pferde und brauchen das um psychisch gesund zu bleiben.

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Caroline mit TL Smart Chic Melody

Um so vielseitig und erfolgreich zu sein, bedarf es einige Jahre der Ausbildung. Ihre Trainings-Pferde belohnen Linda für ihre Arbeit mit beständig guten Leistungen. Sie gehen geht täglich auf die Weide und erhält nach der Show Sasion "Weideferien" zur Entspannung. Um ihre Pferde körperlich und mental fit zu halten, reitet sie ebenfalls mit ihnen aus.

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Linda mit Bills Reining Express, Bes. Tanja Menn

 

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Linda mit Gentle Invitation, Besitzer Sophie Schonauer

 

 

 

 

 

Das Gestüt Leckebusch